Ich habs endlich geschafft, ich bin in London angekommen, aber hier erstmal die letzten paar Tage:
Zwischen Mundesley und Great Yarmouth habe ich wieder aufs Handy gesetzt. Nachdem ich morgens vergeblich versucht habe für mein bereits gebuchtes und bezahltes Ticket noch eine Reservierung für mein Rad zu bekommen, was aber der gute Mann an der Hotline nicht so wirklich auf die Reihe bekommen hat, habe ich als erstes den Bahnhof angesteuert. Das die Engländer gern anstehen hat sich hier bewahrheitet. Die Türen zu den Bahnsteigen waren geschlossen, aber dafür zog sich die Schlange quer durch den Bahnhof. Als der Zug da war und sich der ganze Tumult aufgelöst hatte, konnte ich am Schalter dochnoch eine Reservierung bekommen.
Great Yarmouth ist ein typischer Badeort. Strand, billige Spielautomaten, Pier mit Rutsche.
Nachdem ich mein Zimmer bezogen hatte, ging ich einkaufen, ganz wie zu Hause, im Lidl. Ein wenig eigenartig wars schon, die Engländer fahren nichtnur auf der falschen Seite und bauen die Autos falsch herum, auch der Lidl ist Seitenverkehrt….
Great Yarmouth nach Blaxhall
Am heutigen Tage konnte ich wieder auf meine Karten setzen, leider war der Weg nur zur hälfte einigermaßen ausgeschildert und die Karte nicht unbedingt detaliert. Am Ende des Weges fing es zwar leit an zu regnen, aber dies war mehr erfrischend als störend. Alles in allem wars ein Tag der sehr leicht von der Hand, bzw. von den Pedalen ging.
Blaxhall nach Manningtree
Der Tag begann eigendlich ganz gut, Sonne, guter Radweg, kleine Fähre, die sofort abgelegt hat…doch dann…Wie gesagt, die erste Fähre war kein Problem, aber die zweite, durch den Hafen in Harwich. Zuerst musste ich 1,5 Stunden auf die normale Abfahrt warten, doch dann kam das Boot einfach nicht, nach einer weiteren halben Stunde hab ich schlussendlich entschieden, doch den langen Weg über Ipswich zu nehmen und nicht länger zu warten. Das war aber nochnicht genug, zwischendurch fing es immerwieder an zu regnen, so das ich an diesem Tage drei oder viermal Nass geworden bin. Die Herberge war aber weit besser als gedacht. Ein von ein paar Jahren erst renoviertes Farmhaus.
Der heutige Tag verlief bisher komplett problemlos, kurz zum Bahnhof, das Rad in den Zug gepackt, einmal in die Tube umsteigen und schon stand ich vor der auch erst renovierten Herberge. Mal schaun was der Tag sonst noch so bringt, erstmal muss ich meine Klamotten waschen, das hab ich bis jetzt noch nicht auf die Reihe bekommen.